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Punktblume

Hypoestes phyllostachya

Arten

Über 150 Arten

Am bekanntesten:
Hypoestes phyllostachya

Standort

Halbschattiger Standort, keine pralle Sonne
Optimal 21 Grad Celsius, nicht hälter als 15 Grad Celsius
Luftfeuchtigkeit höher als 50%

Blütezeit

Blüht erst im 2. Jahr
Blüht in den Sommermonaten

Giftig

Alle Teile der Pflanze gelten als ungiftig. 

Größe

Bis zu 50 Centimeter Höhe

Gießen

Die Punktblume verträgt keine Staunässe.
Substrat sollte immer leicht feucht sein.
Bei Gelegenheit mit Wasser besprühen

Heimat

Madagaskar

Von ihr gibt es über 150 Arten: die Punktblume. Häufig findet man sie als Dekoration in Wohnzimmern. Sie besticht mit ihren rosa oder hellen Punkten. Auch rosa oder helle, auslaufende Flächen sind möglich. Da sie als einfach in der Pflege gilt ist sie auch für Anfänger empfehlenswert!

 

Herkunft der Punktblume

Die Punktblume stammt aus Madagaskar und zählt zu der Familie der Akanthusgewächsen. Auf Madagaskar wachsen über 150 verschiedene Arten der Hypoestes. Die meisten dieser Arten erreichen dort Höhen von bis zu 50 cm.

Bereits 1840 wurde die Zimmerpflanze in England kultiviert. Im Laufe der Zeit verlor man jedoch das Interesse an ihr. Wenn wir heute von einer Punktblume sprechen handelt es sich um eine jüngere Zucht: Hypoestes phyllostachya.

Diese Art der Punktblume (auch Tüpfelblume oder buntfleckige Hüllenklaue genannt) besitzt deutlich mehr der rosa Flecken. Nicht zuletzt deshalb erfreut sie sich der heutigen Beliebtheit.

Lebensdauer

Die Hypoestes ist im ersten Jahr am schönsten. Daher wird sie häufig nach dem Ziehen von Jungpflanzen entsorgt.

Prinzipiell ist die Zimmerpflanze jedoch mehrere Jahre haltbar. Damit sie ihre Form wahrt muss sie regelmäßig geschnitten werden.

 

Aussehen und Erkennungsmerkmale

Die buntfleckige Halbklaue zählt zu den Halbbüschen. Zudem ist sie immergrün.

Ältere Pflanzen verholzen an der Basis. An den Trieben hingegen sind sie weich, schon fast krautartig.

Wird sie nicht geschnitten bildet sie lange Stängel aus. Diese sind typischerweise stark verzweigt.

Die Blätter haben eine Lanzettenform. Je nach Art sind sie rosa, hell oder lila gepunktet. Auch gibt es Arten mit Farbflächen an Stelle der Punkte.

Die Blüte

In den Sommermonaten kann es sein, dass deine Tüpfelblume blüht. Jedoch blühen die Zimmerpflanzen erst im zweiten Lebensjahr.

Die kleinen Blütenschirme sind lila-rosa. Sie entspringen aus den Blattecken und werden nicht selten von Blättern verdeckt. Auch ist die Blüte duftlos.

Leider gehen die Blüten häufig in der Farbenpracht der Blätter verloren.

Monstera Blätter

Je nach Art gibt es unterschiedliche Farben und Muster.

Standort der buntfleckige Hüllenklaue

Die Punktblume liebt es warm. 21°C sind für sie optimal. Auch sollte auf eine hohe Luftfeuchtigkeit geachtet werden.

Die Temperatur sollte über das Jahr nie unter 15°C fallen. Die Punktblume ist nicht winterhart.

Der Standort der Hypoestes phyllostachya sollte halbschattig sein. Direktes Sonnenlicht (besonders zur Mittagszeit) kann die zarten Blätter schädigen. Wer möchte kann seine Pflanze jedoch bei Sonnenauf- und Untergang an das Fenster stellen. Zu diesen Zeiten ist das Licht schwächer. Auch hilft es die Farbgebung der Pflanze zu stärken.

Substrat

Einheitserde* oder ein Torfbett* reichen der buntfleckige Hüllenklaue vollkommen. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass ausreichend Drainage vorhanden ist.

Staut sich Nässe im Wurzelballen kommt es schnell zu Wurzelfäule durch Staunässe.

Die Hypoestes gießen

Zum Gießen sollte zimmerwarmes, enthärtetes Wasser verwendet werden. In den Wohnungen ist häufig die Luftfeuchtigkeit zu niedrig.

Hier hast du die Möglichkeit deine Tüpfelpflanze mit Regenwasser einzusprühen. So simulierst du eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Alternativ kannst du auch Schalen mit Wasser in der Nähe der Pflanze aufstellen.

Von März bis Oktober sollte das Substrat stets leicht feucht gehalten werden. In den Wintermonaten solltest du das Gießen reduzieren, da der Stoffwechsel der Zimmerpflanze heruntergefahren ist. Auf Grund dessen bracht sie weniger Wasser und Nährstoffe über den Winter.

 

Hier haben wir für dich Methoden zur Bewässerung im Urlaub zusammengestellt!

Hypoestes phyllostachya mit verschiedenen Blattfarben

Häufig sind die Blätter gepunktet oder mit Farbverläufen verziert. 

Düngen

Verwendest du Substrat mit wenig Nährstoffen empfiehlt es sich die Punktblume alle drei Wochen mit hochwertigen Flüssigdünger* zu unterstützen.

Im Winter wird dann der Abstand verdoppelt oder das Düngen komplett eingestellt.

Die Punktblume umtopfen

Es empfiehlt sich die buntfleckige Hüllenklaue einmal im Jahr umzutopfen, besonders wenn man beabsichtigt die Pflanze mehrere Jahre zu halten.

Umgetopft werden sollte im Frühjahr. In dieser Zeit beginnt die Wachstumsphase. Das bedeutet, dass Verletzungen der Pflanze schneller heilen als in der Ruhephase.

Punktblume umtopfen

Die Punktblume sollte regelmäßig umgetopft werden. 

Schneiden

Das Frühjahr ist auch die Zeit in der ein erster Schnitt an der Pflanze vorgenommen werden sollte. Es ist wichtig die Hypoestes phyllostachya regelmäßig zu schneiden. Nur so kann man ihre Form wahren. Man sollte die Zimmerpflanze nicht höher als 40 cm werden lassen.

Selbstgezogene Punktblumen müssen mehrmals entspitzt werden. Das bedeutet, dass die Triebspitzen entfernt werden. Dies führt zu einem vollen und buschigen Wuchs. Entspitzt man die Triebe nicht so wachsen sie lang und schmal.

Eine Punktblume vermehren

Wer seine Hypoestes vermehren möchte hat zwei Möglichkeiten dies zu tun: Stecklinge und Samen. Stecklinge werden gerne verwendet um die Mutterpflanze zu verjüngen. Wachsen die Stecklinge erfolgreich an wird die Mutterpflanze häufig entsorgt.

Egal für welche Methode du dich entscheidest, wir erklären dir wie sie funktioniert!

 

Vermehrung durch Stecklinge

Die Vermehrung durch Stecklinge kann im Frühling sowie im August erfolgen. Als Stecklinge sind nur Kopfstecklinge geeignet. Achte darauf ein scharfes und sauberes Messer zu verwenden. So beugst du Quetschungen und Infektionen vor.

  1. Schneide ein ca. 10 cm langes Triebstück mit mindestens drei Blattpaaren von der Mutterpflanze.
  2. Knipse die beiden unteren Blätter ab.
  3. Gebe den Steckling in feuchte Blumenerde mit Torfmull* oder in ein Glas mit Wasser. Wechsle das Wasser regelmäßig.
  4. Stülpe in den ersten Wochen eine transparente Plastiktüte über die Pflanze um ein Treibhaus zu erzeugen.
  5. Stelle die Stecklinge an einen warmen und hellen Ort.
  6. Stutze die Stecklinge während ihres Wachstumes mehrmals um eine buschige Form zu erhalten.

 

Vermehrung durch Samen

Die besten Chancen mit Samen* hast du im März und April. Gebe die Samen auf Aussaaterde und bedecke die Saat etwas mit Substrat.

Feuchte die Erde an und halte sie die nächsten Wochen konstant feucht. Achte jedoch darauf, dass keine Staunässe entsteht.

Auch hier kannst du eine transparente Plastiktüte oder eine Flasche ohne Flaschenhals verwenden um einen Treibhauseffekt zu erzeugen. So maximierst du deine Chancen auf Erfolg!

Stelle die Samen hell und warm.

Nach einigen Wochen keimen die Samen und kleine Pflanzen beginnen zu wachsen. Bei einer Höhe von 10 cm bis 12 cm sollte der erste Schnitt erfolgen.

Gepflegt werden die Jungpflanzen wie die Mutterpflanze.

Krankheiten, Schädlinge und Pflegefehler

Krankheiten

Nicht viele Krankheiten können der Punktblume etwas anhaben. Tritt dennoch eine Krankheit auf handelt es sich meistens um Grauschimmel. Grauschimmel erkennt man an grauweißen bis bräunlichen Flecken an der Pflanze.

Dieser Schimmel kann sich bilden, wenn die Tüpfelblume zu dunkel, zu kalt oder zu feucht steht.

Um den Grauschimmel wieder los zu werden sollte die Pflanze an einen hellen und warmen Standort gestellt werden. Ist das Substrat zu feucht sollte dies angetrocknet werden lassen.

 

Schädlinge

Auch bei den Schädlingen gibt es nur selten Probleme. Dadurch, dass die Pflanze relativ feucht gehalten wird entsteht ein ungünstiger Lebensraum für viele Schädlinge. Es kann sein, dass sich die braune Schildlaus dennoch in der Pflanze einnistet.

Diese sitzt gerne unter den Blättern. Einen Befall erkennt man an welken Blättern sowie kleinen braunen Punkten unter den Blättern.

Am besten ist es die Schildläuse mit einem in Spiritus getränkten Wattestäbchen abzustreifen. Dieser Vorgang sollte ein paar Mal wiederholt werden.

Hilft diese Methode nicht empfehlen wir NEUDORFF – Spruzit AF Schädlingsfrei*.

 

Pflegefehler

Die Punktblume ist hart im Nehmen. Geht es der Pflanze mal nicht so gut sind häufig Pflegefehler die Ursache.

Verschwinden die Punkte auf den Blättern steht die Pflanze im Regelfall zu dunkel. Daher solltest du ihr einen helleren Standort geben und beobachten ob die Punkte zurückkommen.

Bekommt deine Punktblume gelbe oder braune Blätter liegt dies häufig an zu wenig Wasser. In diesem Fall solltest du die Pflanze regelmäßiger gießen und einsprühen. Achte jedoch darauf, dass sich keine Staunässe entwickelt.

Wird deine Zimmerpflanze welk und trocken solltest du sie tauchen. Nutze herfür einen Eimer oder ein Waschbecken. Fülle das Gefäß mit weichem und kalkarmem Wasser. Stelle die Tüpfelblume in das Wasser bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Dieser Prozess dauert meistens um die 10 Minuten.

Lasse danach das Wasser ablaufen. Stelle die Pflanze erst wieder an ihren ursprünglichen Standort zurück sobald sich kein Wasser mehr im Untersetzer sammelt. Sonst ist die Wahrscheinlichkeit von Staunässe sehr hoch!

Wir beantworten Eure Fragen

  • Ist die Punktblume giftig?

    Nein, die Punktblume gilt als ungiftig.

  • Wie vermehrt man einen Punktblume?

    Wer seine Punktblume vermehren möchte hat zwei Möglichkeiten: die Vermehrung durch Stecklinge und die Vermehrung durch Samen.

  • Ist die Punktblume winterhart?

    Nein, die Punktblume ist nicht winterhart. Die Temperaturen sollten das ganze Jahr über 15°C liegen.

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