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Fensterblatt

Monstera

Arten

Über 50 Arten

Am bekanntesten: 
Monstera deliciosa
Monstera Monkey Leaf

Standort

Heller Standort, keine pralle Sonne
Optimal 21 Grad Celsius
Luftfeuchtigkeit höher als 50%

Blütezeit

Natur: nach 3 bis 5 Jahren
Zimmerkultur: nach bis zu 10 Jahren 

Giftig

Alle Teile der Pflanze sind giftig. Ausnahme: Frucht der Monstera deliciosa in reifen Zustand 

Größe

Bis zu 3 Meter Höhe 

Gießen

Die Monstera verträgt keine Staunässe.
Substrat sollte immer leicht feucht sein. 

Heimat

Tropische Wälder Süd- und Mittelamerikas
Kanaren 
Verwildert in Florida, Asien, Australien und im Mittelmeerraum 

Wir alle kennen sie: die Monstera. Sie gilt als die Trendpflanze schlechthin. Ihre Blätter zieren Prints und Vasen. In diesem Beitrag zeigen wir dir wie du eine Monstera pflegen solltest. Zudem geben wir dir Tipps wie du sie vermehren kannst!

 

Herkunft der Kletterpflanze

Die Monstera ist in tropischen Gebieten zuhause. Man findet sie in den tropischen Wäldern von Süd- und Mittelamerika. Doch auch auf den Kanarischen Inseln findet man natürliche Bestände.
Heute ist sie verwildert auch in Florida, Asien, Australien und im Mittelmeerraum zu finden.

Das Fensterblatt wächst lianenartig an Bäumen. Auf der Suche nach Licht dringt es bis in die Kronen vor, wo es sich dann ausbreitet.

Costa Rica gilt als Hauptquartier der Exotin. Dort gibt es über 20 Arten. Insgesamt sind über 50 Arten bekannt.

Das wohl bekannteste Fensterblatt kommt wohl aus Mexiko: die Monstera deliciosa. Sie wurde im 19. Jahrhundert als Zierpflanze nach Europa gebracht. Hier zierte sie dann häufig tropische Gärten oder Parks.

Aussehen und Erkennungsmerkmale des Fensterblatts

Das Fensterblatt hat je nach Art die verschiedensten Blätter. Manche Arten haben die typischen Löcher in den Blättern, andere nicht. Auch Sorten mit panaschierten Blättern gibt es.

Diese sind besonders selten und daher um so begehrter.

Manche Arten bilden auch Luftwurzeln aus.

Was alle Arten gemeinsam haben ist ihr aufrechter Wuchs. Sie können eine Höhe von bis zu drei Metern erreichen. In Wohnungen hält man sie jedoch durch den richtigen Standort und Schnitt sowie bewusster Pflege kleiner.

Die Wurzeln geben ihr Stabilität. Ihre großen Blätter geben ihr jedoch nicht selten einen instabilen Schein. Luftwurzeln helfen ihr an Bäumen oder Steinwänden halt zu finden.

Wenn Luftwurzeln Erde berühren verwandeln sie sich in normale Wurzeln. In der Natur versorgt sich das Fensterblatt so durch Humus-Ablagerungen auf Ästen und Astgabeln mit den nötigen Nährstoffen.

Die Blätter der Monstera

Die Blätter sind das, was die Monstera so einzigartig macht. Sie werden bis zu 55cm groß. Junge Blätter haben einen hellgrünen Glanz. Ältere Blätter bekommen einen matten, dunkelgrünen Glanz.

Die typischen Löcher in den Blättern entwickeln sich bereits nach kurzer Zeit und werden beim Entfalten der Blätter sichtbar.

Warum die Pflanze diese Löcher entwickelt ist jedoch noch unklar. Manche sagen sie haben die Löcher um mehr Licht aufzufangen. Andere sagen sie sind dazu da um Umwelteinflüssen wie Regen besser Stand halten zu können. Und wieder andere denken, sie sind dazu da um Gewicht zu sparen.

Die Blattstiele des Fensterblatts sind lang und stark. Zusammen mit dem Blatt fungieren sie wie ein Anker in der Krone eines Baumes.

Monstera Blätter

Je nach Art erscheinen die unterschiedlichsten Blattformen.

Die Blüte

Blüten werden nur von älteren Exemplaren gebildet. In der Natur muss die Pflanze drei bis fünf Jahre alt sein. Als Zimmerpflanze kann es jedoch bis zu 10 Jahren dauern bis die Pflanze Blüten bildet.

Dafür musst du jedoch optimale Bedingungen schaffen und deine Monstera pflegen.

Sie ähneln der Blüte einer Calla oder der des Scheidenblatts. Die Blüte der Monstera ist jedoch deutlich größer.

Sie sind je nach Art weiß bis gelblich oder auch rosafarben. Die Blüte verblüht jedoch sehr schnell. Dennoch ist es ein seltenes Schauspiel, besonders für Zimmerpflanzen. Sollte ein Fensterblatt also Blüten entwickeln, so genieße das Schauspiel der Natur!

Die Frucht der Monstera

Wurde die Blüte bestäubt so entwickelt sich bei vielen Arten eine Frucht. Diese Frucht ist eine Sammelfrucht. Sie besteht aus vielen kleinen Beeren. Jede Beere enthält bis zu drei Samen.

Die Beeren sind weiß bis orangefarben. Andere Arten haben Beeren, welche an lila erinnern.

Die reife Frucht der Monstera deliciosa ist für den Verzehr geeignet. In Süd- und Mittelamerika gilt die Frucht als Delikatesse und wird teuer auf lokalen Märkten verkauft. Sie trägt den Spitznamen Ananasbanane. Diesen trägt sie, da sie nach Ananas und Banane schmeckt. Auch erinnert ihr Form an die einer Banane.

Doch Achtung: nicht selten reizt die Frucht die Rachenschleimhaut.

Der optimale Standort für das Fensterblatt

Die Pflanzen benötigen viel Platz. Nicht nur haben sie große Blätter, sondern sie werden bei der richtigen Pflege auch schnell sehr groß.

Mit unseren Tipps wirst du deine Monstera richtig pflegen. Plane also genug Platz ein. 😉

Sie liebt es hell und absonnig bis schattig. Die spiegelt ihren natürlichen Lebensraum in den tropischen Urwäldern wider. Zudem mag sie es warm. Im Sommer liebt sie Temperaturen von 21°C und darüber. Im Winter sollte die Temperatur jedoch nicht unter 16°C fallen.

Stellst du das Fensterblatt in die pralle Sonne bekommt sie schnell Verbrennungen an den Blättern. Dies wird besonders bei panaschierten Arten zur Gratwanderung. Sie benötigen durch ihren reduzierten Grünanteil mehr Licht. Panaschiertes Laub reagiert jedoch viel empfindlicher auf Sonnenlicht. Man muss also die richtige Mischung aus Sonne und Schatten finden.

Bei einer Luftfeuchtigkeit von 50% und mehr fühlt sie sich wie zuhause!

Im Sommer hast du die Möglichkeit sie geschützt in den Garten oder auf den Balkon zu stellen. Dort hat sie genügend Platz sich zu entfalten. Besonders den Regen liebt sie.

Das perfekte Substrat des Fensterblatts

Die Monstera liebt es nährstoffreich. Sie stammt aus den Urwäldern. Diese haben einen sehr humusreichen Boden. Zudem liebt sie einen leicht sauren pH-Wert.

Rhododendronerde* besitzt genau diese Eigenschaften. Daher empfehlen wir diese auch für die Monstera einzusetzen.

Eine Monstera gießen

Das Fensterblatt liebt es feucht. Daher solltest du es regelmäßig gießen. Achte jedoch auf die Menge.

Staunässe sollte bei der Monstera auf jeden Fall vermieden werden.

Optimal zum gießen ist Regenwasser. Solltest du kein Regenwasser zur Verfügung haben kannst du auch destilliertes Wasser nutzen. Eine weitere Alternative ist kalkarmes oder gar kalkfreies Wasser.

Wenn du deiner Monstera deliciosa etwas wirklich Gutes tuen möchtest solltest du sie ab und an einsprühen. Nutze hierfür Regenwasser. Durch das Einsprühen reinigst du das Blattwerk und gibst der Zimmerpflanze ein Gefühl von Heimat.

Du kannst sie auch in den Regen stellen. Achte jedoch darauf, dass sich das Wasser nicht zu lange im Topf staut. Auch bei starkem Regen solltest du darauf verzichten dein Fensterblatt raus zu stellen. Nachher trägt es noch Schäden davon.

 

Unser Tipp für den Urlaub: Hat deine Monstera Luftwurzeln entwickelt kannst du diese in ein Gefäß mit Wasser legen. Die Pflanze versorgt sich dann während deiner Abwesenheit selbst mit Wasser.

Du möchtest mehr Tipps erfahren, wie du deine Pflanzen im Urlaub bewässern kannst? Hier haben wir für dich Methoden zur Bewässerung im Urlaub zusammengestellt!

Fenterblatt gießen

Wer seinem Fensterblatt etwas wirklich Gutes tun möchte sprüht sie ab und an mit Regenwasser ein.

Eine Monstera düngen

Wie zuvor erwähnt liebt die Monstera es nährstoffreich. Wenn du sie richtig pflegen möchtest ist düngen schon fast unerlässlich.
Im Sommer wird alle zwei Wochen gedüngt. Nutze hierzu einen hochwertigen Flüssigdünger*. Bei kleineren Exemplaren des Fensterblattes solltest du die Hälfte der vorgeschriebenen Menge nutzen.

Im Winter kannst du deine Zimmerpflanze alle 6 Wochen düngen. Wer das regelmäßige Düngen gerne mal vergisst kann auch Dünger-Stäbchen* verwenden.

Die Monstera umtopfen

Deine Monstera wird zu groß oder benötigt neues Substrat? Wir zeigen dir wie du deine exotische Zimmerpflanze umtopfst!

Die beste Zeit zum Umtopfen ist das Ende der Winterzeit.

Bevor du mit dem Umtopfen beginnst solltest du dich vergewissern, dass du alles Nötige an Material zur Hand hast:

  • Einen Untersetzer
  • Einen Übertopf mit Drainagelöchern (ca. 5cm bis 10cm größer als zuvor)
  • Etwas Blähton* oder Tonscherben
  • Das Substrat
  • Ein Gitter oder Netz zum Abdecken der Drainagelöcher
  • Handschuhe
  • Ein scharfes Messer
  • Gegebenenfalls eine kleine Schaufel
  • Und natürlich die Zimmerpflanze selbst

 Du hast alles? Dann lass uns loslegen! 

  1. Decke die Drainagelöcher mit dem Gitter oder Netz ab, damit der Blähton nicht herausfällt.
  2. Fülle eine Schicht Blähton oder Tonscherben in den Topf um eine gute Drainage zu gewährleisten.
  3. Darauf kommt eine Schicht Erde. Drücke diese leicht an.
  4. Nehme nun die Zimmerpflanze aus ihrem jetzigen Gefäß.
  5. Entferne so viel wie möglich des alten Substrats.
  6. Setze den Wurzelballen in den neuen Topf und füge neues Substrat hinzu.
  7. Fülle den Topf nun mit Substrat bis noch ca. 2-3 Finger breit Platz ist.
  8. Führe die Erde durch leichtes Klopfen in die Lücken des Wurzelballens. Gebe wenn nötig neues Substrat hinzu.
  9. Gebe nun auch vorsichtig die Luftwurzeln in das Substrat.
  10. Gieße zum Abschluss die Pflanze mit kalkfreiem Wasser

Herzlichen Glückwunsch! Du hast soeben deine Monstera umgetopft!

Du solltest nun das Düngen für 6 bis 8 Wochen pausieren, da das Substrat in vielen Fällen bereits vorgedüngt ist.

Nach dem Umtopfen hast du zudem die perfekte Möglichkeit dein Fensterblatt zu schneiden.

Die Monstera schneiden

Wenn du dein Fensterblatt schneiden möchtest solltest du immer ein Messer mit scharfer Klinge nutzen. Scheren neigen dazu die Pflanze zu quetschen. So verletzt du deine Zimmerpflanze.

Ein scharfes Messer gehört also zur Grundausstattung für die Pflege deiner Zimmerpflanzen!

Die Ranken einer Monstera kannst du bis auf 1/3 ihrer ursprünglichen Länge kürzen.

Achte jedoch darauf etwas oberhalb der schlafenden Augen zu schneiden. Aus diesen wird die Zimmerpflanze erneut austreiben. Zudem stirbt immer ein Stück der Pflanze unterhalb des Schnittes ab. Lass also genügend Platz und schneide notfalls nach dem Erneuten austreiben nochmal nach.

Tote und sterbende Blätter solltest du immer entfernen. Sie rauben der Pflanze unnötig Energie. In machen Fällen bieten sie auch eine gute Grundlage für Schädlinge und Krankheiten.

Auf keinen Fall solltest du aktive Luftwurzeln abschneiden.

Das Fensterblatt vermehren

Die Schnittreste kannst du super verwenden um neue Pflanzen zu erschaffen. Wir erklären dir wie es funktioniert!

Die beste Zeit um deine Monstera zu vermehren ist das Frühjahr. Aber auch im frühen Sommer hast du noch gute Chancen!

Die größten Chancen auf ein neues Fensterblatt hast du mit Stecklingen.

Scheide hierzu ein Triebstück der Monstera ab. Achte darauf ein scharfes und sauberes Messer zu nutzen. Scheren neigen dazu die Pflanze zu quetschen. Daher solltest du sie nicht verwenden.

Das Triebstück sollte über mindestens zwei oder mehr Blätter sowie eine Luftwurzel verfügen. Je mehr Luftwurzeln der Steckling besitzt umso wahrscheinlicher ist, dass er überlebt.

Achte unbedingt darauf, dass du die Luftwurzeln beim Schnitt nicht verletzt. Sie werden den Steckling mit Nährstoffen und Wasser versorgen.

Kommen Luftwurzeln mit Wasser und Erde in Berührung bilden sich schnell Wurzeln.

Neben einem Triebstück kannst du auch Stiele sowie Luftwurzeln als Stecklinge verwenden. Die Chancen auf Erfolg sind hier jedoch geringer.

Nach dem Schnitt solltest du deinen Steckling für etwa eine Stunde beiseitelegen. In dieser Zeit trocknet die Schnittstelle an. Dies beugt Krankheiten und Fäulnis vor. Wenn du möchtest kannst du zuvor auch etwas Aktivkohle auf die Schnittstelle geben. Diese wirkt antibakteriell.

Nachdem die Schnittstelle des Fensterblatt-Stecklings komplett getrocknet ist kommt die Qual der Wahl. Es gibt nun zwei Wege wie du weiter vorgehen kannst. Methode A ist es, den Steckling in einem Gefäß mit Wasser wurzeln zu lassen. Methode B sieht vor den Steckling direkt in Anzuchterde zu pflanzen.

Viele machen mit Variante A, der Wasser-Methode bessere Erfahrungen. Wir werden dir dennoch beide Varianten vorstellen!

 

Variante A – Die Wassermethode

Fülle ein Gefäß deiner Wahl mit Wasser und gebe den Steckling in das Gefäß. Achte bei der Wahl des Gefäßes darauf, dass der Steckling auch genug Platz hat. Die Luftwurzel sollte ohne Probleme in das Gefäß passen.

Wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest kannst du das Gefäß zuvor heiß ausspülen um mögliche Bakterien abzutöten.

Für diese Methode kannst du normales Leitungswasser nehmen. Dieses sollte wenig Kalk haben. Optimal ist Regenwasser. Das Wasser wird alle drei bis vier Tage gewechselt.

Der Steckling sollte hell stehen. Direktes Sonnenlicht tut ihm jedoch nicht gut.  

Nachdem du den Steckling in das Gefäß gegeben und einen passenden Standort gefunden hast heißt es warten.

Nach vier bis sechs Wochen wird dein Monstera-Steckling Wurzeln gebildet haben. Sind diese lang genug (ca. 10-15cm) kannst du ihn in Erde geben.

Nutze hierfür humusreiche Erde. Achte auf eine gute Drainage. Du kannst entweder Zimmerpflanzenerde* oder auch Rhododendronerde* verwenden.

Sollte der Steckling noch nicht von alleine aufrecht stehen, kannst du eine Rankhilfe* verwenden. So gibst du ihm die nötige Stabilität.

 

Variante B – Die Erdmethode

Möchtest du deine Stecklinge in der Erde anwurzeln lassen gehst du ähnlich vor wie bei der Wassermethode. Gebe deinen Steckling in angefeuchtete Anzuchterde*.

Bei dieser Methode musst du darauf achten, dass das Substrat die ganze Zeit über feucht bleibt. Am besten besprühst du es daher täglich.

Der Standort sollte hell sein. Jedoch darf der Monstera-Steckling nicht in der prallen Sonne stehen.

Die besten Chancen auf eine Wurzelbildung hast du an einem warmen Standort. Um die 25°C sind optimal.

Bilden sich nach einigen Wochen erste Blätter ist dies ein Zeichen, dass dein Steckling Wurzeln gebildet hat.

Krankheiten der Monstera

Die Monstera ist eine sehr robuste Pflanze was Krankheiten betrifft. Die häufigste Krankheit ist die Augenfleckenkrankheit. Diese erkennt man an braunen Flecken mit hellem Hof. Diese Flecken bilden sich hauptsächlich an den Blättern.

Infizierte Blätter sollten umgehend abgeschnitten und entsorgt werden.

Hier ist ein Bild der Augenfleckenkrankheit.

Tritt die Krankheit nach dem Entfernen der Blätter erneut auf solltest du zu Fungiziden greifen.

Mittel auf Kupfer-Basis zeigen die beste Wirkung. Wir selbst nutzen COMPO Duaxo Universal Pilz-frei AF*.

 

Pflegefehler des Fensterblatts

Geht es deiner Zimmerpflanze schlecht liegt dies meist an der falschen Pflege. Wir listen dir im Folgenden die häufigsten Pflegefehler auf und zeigen ihre Ursachen.

 

Monstera bekommt braune Blätter mit Rissen

Hat deine Monstera braune Blätter mit Rissen steht sie vermutlich zu kühl oder zu feucht. Das Substrat sollte nur angefeuchtet werden. Die Bodentemperatur sollte zu keiner Zeit unter 18°C fallen.

 

Monstera hat gelbe Blätter

Hat deine Monstera gelbe Blätter steht sie im Regelfall zu feucht. Lasse das Substrat antrocknen und feuchte es dann mit einem Zerstäuber an. Achte darauf, dass es nur feucht und nicht nass wird.

 

Monstera hat keine Blattteilung

Nicht alle Arten der Monstera haben die markanten Löcher oder Spalten in ihren Blättern. Besitzt du jedoch eine Art mit Löchern und diese bilden sich nicht aus kann dies zwei Gründe haben. Entweder steht deine Pflanze zu dunkel oder sie hat einen Nährstoffmangel.

In diesem Fall solltest du einen Standortwechsel in Betracht ziehen. Falls dies nicht möglich ist kannst du auch eine Pflanzenlampe* installieren.

Mangelt es deiner Zimmerpflanze an Nährstoffen so kannst du sie düngen. In jedem Fall solltest du die Monstera umtopfen und dabei in neues Substrat geben.

 

Staunässe

Staunässe solltest du bei deiner Zimmerpflanze dringend vermeiden. Sie macht deine ganze Pflege zunichte. Staunässe führt schnell zu Wurzelfäule. Eine Pflanze ist dann nur noch sehr schwer zu retten.

Ist deine Zimmerpflanze Staunässe ausgesetzt solltest du sie so schnell wie möglich aus dem Substrat nehmen und in neues, frisches Substrat setzen. Gebe deiner Pflanze etwas Zeit für die Regeneration und gieße sie in Zukunft weniger.

 

Trockenstress

Trockenstress ist das Gegenteil von Staunässe. Hier ist deine Zimmerpflanze über längere Zeit Trockenheit ausgesetzt. Die Lösung ist einfach: regelmäßiges Gießen.

Du solltest deine Pflanze jetzt jedoch nicht unter Wasser setzen, weil sie so lange ohne Wasser war. Gieße sie in normalen Mengen.

Wer das Gießen gerne mal vergisst hat die Möglichkeit einen Selbstbewässerungstopf oder andere Hilfsmittel zu nutzen.

 

Schädlinge der Monstera

Leidet deine Monstera unter Pflegefehlern oder an einer Krankheit lassen Schädlinge häufig nicht lange auf sich warten. Besonders im Winter sieht man sie häufiger. Für sie ist deine geschwächte Zimmerpflanze ein gefundenes Fressen.

Die häufigsten Schädlinge sind Spinnmilben, Schildläuse und Woll- sowie Schmierläuse.

Ist deine Pflanze betroffen solltest du ihre Blätter ordentlich abspülen und sie isolieren. So können die Schädlinge nicht andere Pflanzen befallen. Lese danach alle Schädlinge von den Blättern die du findest. Wiederholde den Prozess mehrmals über die kommenden Tage.

Eines haben die Schädlinge gemeinsam: sie vertragen keine Feuchtigkeit. Als Präventivmaßnahme solltest du daher regelmäßig die Blattober- und Unterseite mit Regenwasser besprühen.

Hast du mit den oben genannten Methoden keinen Erfolg solltest du zu Pestiziden greifen. Wir empfehlen COMPO Triathlon Universal Insekten-frei AF*.

Wir beantworten Eure Fragen

  • Meine Monstera wird zu groß. Was soll ich tun?

    Nimmt deine Monstera zu viel Platz ein hilft häufig ein Formschnitt. Hast du sie dann in ihre optimale Größe geschnitten solltest du ihren Standort bedenken. Bekommt das Fensterblatt viel Sonne wird er größer und entwickelt große Blätter. Steht es jedoch absonnig oder gar schattig bleiben die Blätter kleiner und zurückhaltender.

  • Wieso hat die Monstera Löcher?

    Wieso die Monstera Löcher hat ist ungeklärt. Manche gehen davon aus, dass sie auf diese Art versucht mehr Licht aufzufangen. Andere gehen davon aus, dass sie versucht Gewicht zu sparen und wieder andere glauben es sei zum Schutz vor Schäden von Regen.

  • Wie soll ich meine Monstera düngen?

    Die Monstera sollte im Sommer alle zwei Wochen mit Flüssigdünger gedüngt werden. Dieser wird dem Gießwasser gegeben. Im Winter wird das Intervall auf vier bis sechs Wochen gestreckt.

  • Wie soll ich meine Monstera gießen?

    Die Monstera sollte immer in angefeuchteten Substrat stehen. Dies erreichst du entweder mit einem Selbstbewässerungstopf oder durch regelmäßiges Besprühen mit einem Zerstäuber. Achte darauf Staunässe zu vermeiden.

  • Ist die Monstera giftig für Katzen?

    Ja, alle Teile Monstera sind giftig für Katzen. Symptome einer Vergiftung treten schnell und stark auf. Die häufigsten Symptome sind starker Speichelfluss, Erbrechen, starke Schluckbeschwerden sowie blutiger Durchfall. Neben den offensichtlichen Beschwerden führt eine Vergiftung häufig zu Herzrhythmusstörungen. Solltest du die Vermutung haben, dass deine Katze eine Vergiftung hat solltest du schnellstmöglich einen Tierarzt aufsuchen. Nehme eine Probe der Pflanze mit damit der Tierarzt Tests mit ihr durchführen kann.

  • Ist die Monstera giftig für Hunde?

    Alle Teile der Monstera sind giftig für Hunde. Hat dein Hund von der Monstera gefressen zeigt er Symptome wie Erbrechen, blutiger Durchfall, starker Speichelfluss oder auch starke Schluckbeschwerden. Zusätzlich können Herzrhythmusstörungen auftreten. Vermutest du eine Vergiftung solltest du schnellstmöglich einen Tierarzt aufsuchen. Nehme eine Probe der Pflanze mit für weitere Untersuchungen.

  • Ist die Monstera für Menschen giftig?

    Die Monstera ist in allen Teilen für den Menschen giftig. Bei Verzehr treten Vergiftungserscheinungen wie blutiger Durchfall, Erbrechen und starker Speichelfluss auf. Bei Verdacht auf eine Vergiftung solltest du unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Nehme ein Stück der Pflanze für weitere Untersuchungen mit.

    Eine Ausnahme ist die Monstera deliciosa. Sie bildet eine essbare Frucht, genannt Ananasbanane.

  • Welche Erde sollte für eine Monstera verwendet werden?

    Es sollte ein nährstoffreiches und humusreiches Substrat mit einem leicht sauren pH-Wert verwendet werden. Rhododendronerde besitzt diese Eigenschaften. Eine Alternative ist Zimmerpflanzenerde.

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