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Zamioculcas zamiifolia

Glücksfeder

Arten

Zamioculcas zamiifolia

Standort

Absonnig, schattig

Mintestens 12°C

Blütezeit

Nur bei älteren Exemplaren

Giftig

Leicht giftig

Größe

Bis zu 60 cm hoch

Gießen

Substrat mäßig trocken halten

Heimat

Ostafrika

Zimmerpflanzen sind eine Bereicherung für unseren Wohnraum. Die Luftqualität verbessert sich und das harmonische Grün ist eine Wohltat für Augen und Geist. Leider bestimmen die Wohnsituation und das eigene Talent für die Pflanzenpflege die Flora in den heimischen vier Wänden. Wenn du auf der Suche nach einer unkomplizierten und pflegeleichten Zimmerpflanze bist, lohnt sich der Blick auf die Zamioculcas zamiifolia oder Glücksfeder. Die dekorative Grünpflanze stellt wenig Ansprüche und verzeiht es dir schnell, wenn du sie nicht wöchentlich gießt.

 

Herkunft

Die Heimat der Zamiifolia ist das östliche Afrika. Erst mit dem Beginn des 21. Jahrhundert stieg der Beliebtheitsgrad der Pflanze. Die Heimat der Zamioculcas ist das östliche Afrika und besonders in den warmen Gebieten Kenias und Tansanias sowie auf Sansibar ist die Pflanze stark verbreitet.

Aussehen

Die Glückfeder gehört zu den Aronstabgewächsen. Charakteristisch für diese Pflanzengattung sind die austreibenden Einzelblätter. Als typischer Vertreter dieser Art bildet die Glückfeder Rhizome und wechselseitig ausschießende Blätter am gesamten Stiel. Bei gesunden Pflanzen sind die Blätter dickfleischig und haben eine glänzende Oberfläche. Eine Besonderheit sind die waagerecht wachsenden Rhizome. Durch diese Position haben die Stiele oder Fiedern einen aufrechten Wuchs, der die dekorative Eleganz der Pflanze ausmacht.

Der Standort

Die Zamioculcas bevorzugt einen hellen Standort, ohne dabei in der direkten Sonne zu stehen. Trotz ihrer Herkunft benötigt die Pflanze keine hohe Lichtintensität. Die Pflanze, die du erworben hast, stammt in der Regel aus einer Züchtung und ist an die europäischen Klimabedingungen gut angepasst. Ein Platz am Fenster zur West- oder Ostseite ist optimal, alternativ kann die Pflanze in einem hellen Zimmer stehen. Je mehr Licht die Zamioculcas zur Verfügung hat, desto schneller wächst die Pflanze. An einem dunkleren Standort bilden sich filigranere Fiedern aus und das Blattgrün ist heller.

Die Zamioculcas kommt mit warmen Sommermonaten und trockner Heizungsluft im Winter sehr gut zurecht. Die Pflanze übersteht mit Leichtigkeit die Urlaubswochen und benötigt keinen besonderen Standort für die Wintermonate.

Sie gehört zu den leicht giftigen Pflanzen. Die toxische Wirkung ist zwar gering, dennoch sollte der Standort so gewählt werden, dass Kinder und Haustieren die Zamioculcas nicht erreichen können. Bei der Pflege der Glücksfeder solltest du auf eine gute Handhygiene achten, um nicht versehentlich etwas der Pflanze zu verschlucken.

Eine Glücksfeder im Garten oder auf dem Balkon

Die Zamioculcas ist eine dekorative Kübelpflanze, die die Sommermonate draußen stehen kann. Für den perfekten Standort gelten die gleichen Rahmenbedingungen wie für die Zimmerpflanze. Die Glücksfeder ist keine winterharte Kübelpflanze und muss bei Temperaturen unter 5 °C in ein geschütztes Winterquartier umziehen.

Das Substrat

Als Substrat für die Zamiifolia kannst du universal Pflanzenerde* verwenden. Um die Drainage zu verbessern kannst du Blähton* (10% – 15%) untermischen.

Gießen

Eine Glücksfeder zu pflegen ist einfach. Das Schwierigste ist das Gießen. Der einzige Fehler, den du bei der Pflege machen kannst, ist zu viel zu gießen. Staunässe führt zu Schäden, die sich sehr schnell darin zeigen, dass sich die Blätter gelb verfärben. Eine Zamioculcas bildet zwischen Stiel und Rhizom Verdickungen aus.

Diese Pflanzenteile dienen als Wasserreservoir, aus dem die Zimmerpflanze in trockenen Zeiten zehrt. Vor dem Gießen prüfst du am besten mit dem Daumen, ob die Erde ausgetrocknet ist.

Hat sich Staunässe gebildet ist Umtopfen eine gute Vorsichtsmaßnahme. Gute Anbieter von Pflanzen haben die Glücksfeder vor dem Verkauf in den passenden Pflanztopf gesetzt.

Das bedeutet, dass du nach dem Kauf nicht sofort für ein größeres Gefäß sorgen musst. Eine Zamioculcas mag gern passende Töpfe, die nicht zu groß sind. Hast du es zu gut mit dem Wasser gemeint und der genutzte Topf ist nicht zu klein, reicht der Austausch der Erde.

Handelsübliche lockere Blumenerde, eventuell mit einem Düngezusatz ist eine gute Wahl für die Zimmerpflanze. Ein Schutz vor Staunässe kann eine Drainageschicht im Topf bieten. Blähtonkugeln aus dem Gartenfachhandel sind besonders gut geeignet, um überschüssiges Gießwasser aufzunehmen.

Düngen

Jede Topfpflanze benötigt neben Licht und Wasser auch Nährstoffe. Beim Kauf und bei der Verwendung von vorgedüngter Erde ist die Glücksfeder gut versorgt.

Die erste Düngegabe sollte nach acht Wochen erfolgen. Um eine Zamioculcas zu pflegen eignet sich ein schwach dosierter Flüssigdünger*, der in einem vierwöchigen Abstand mit dem Gießwasser zugeführt wird.

Im Handel angebotene Langzeitdünger* können ebenfalls verwendet werden. Eine Düngegabe im Frühjahr ist dann für das ganze Jahr ausreichend.

Umtopfen

Ist deine Pflanze nach dem Kauf gewachsen, ist das Frühjahr ein guter Zeitpunkt für einen neuen Topf. In dieser Zeit heilen verletzte Wurzeln schneller und die Wachstumsphase beginnt. Ein Umtopfen ist notwendig, wenn die Wurzeln am oberen Topf Rand sichtbar sind. Ein Rhythmus von drei Jahren ist optimal.

Der neue Pflanztopf sollte circa 20 % größer sein als der alte und der Glücksfeder nicht zu viel Platz geben.

Schneiden

Welke und vertrocknete Blätter sind kein schöner Anblick und sollten regelmäßig entfernt werden. Das abgestorbene Blattwerk entwickelt sich schnell zum Nährboden für Krankheiten und lockt Schädlinge an. Zum Entfernen werden die Stiele direkt am Ansatz mit einem scharfen Messer abgeschnitten.

Die Zamioculcas bildet an der Schnittstelle keine neuen Blattstiele aus. Ist ein Blattstiel entfernt worden, bleibt in der Pflanze eine tote Stelle sichtbar. Sollte eine Glückfeder zu groß geworden sein und zu viel Umfang gewonnen haben, ist es besser, die Pflanze zu teilen.

Die knollenartigen Rhizome können sehr leicht in kleinere Pflanzen zerteilt werden. Frisch eingetopft bildet sich eine neue Zimmerpflanze.

Vermehrung

Bevor du deine Glücksfeder vermehrst solltest du überprüfen ob deine Mutterpflanze in einem gesunden und kräftigen Zustand ist. Ist sie krank oder geschwächt verringerst du duie Chancen auf eine erfolgreiche Vermehrung.

Da die durch Vermehrung entstandenen Pflanzen die gleichen Eigenschaften wie die Mutterpflanze besitzen solltest du diese mit Bedacht wählen.

Der optimale Zeitpunkt für die Vermehrung ist der März und April. In dieser Zeit beginnt die Wachstumsphase welches sich positiv auf die Anzuchtchancen auswirkt. Zudem erholt sich die Mutterpflanze wieder schneller.

Um die Zamie zu vermehren gibt es zwei Methoden: Ableger und Teilung. Wir erklären dir wie es funktioniert!

 

Zamioculcas durch Ableger vermehren

Ableger und Kindel bilden sich an der Mutterpflanze, sobald diese ein fortgeschrittenes Alter erreicht hat. Sie finden sich an den Rhizomen. Werden diese von der Mutterpflanze getrennt können sie zu einer neuen Pflanze heranwachsen.

  1. Überprüfe deine Glücksfeder auf Kindel und Ableger min mindesten drei Blättern
  2. Fülle einen kleinen Topf mit Anzuchterde
  3. Schneide den Ableger möglichst nah an der Mutterpflanze ab. Nutze ein scharfes, steriles Messer um Infektionen und Quetschungen zu vermeiden
  4. Den frischen Spross in die Erde geben, gut andrücken und wässern
  5. Wähle einen halbschattigen Standort mit Temperaturen zwischen 18°C und 24°C
  6. Halte die Erde konstant feucht, vermeide jedoch Staunässe

Nach ca. fünf bis acht Monaten bilden sich Wurzeln und Knollen. Sobald dieses Stadium erreicht ist kannst du deinen Ableger in normales Substrat setzen und ihn wie die Mutterpflanze pflegen. Im ersten Jahr solltest du auf Dünger verzichten.

 

Glücksfeder durch Teilung vermehren

Bei der Teilung wird der Wurzelballen in einzelne Pflanzen geschnitten. Diese von der Mutterpflanze separierten Triebe wachsen zu einer neuen Pflanze heran. Diese Methode gilt als schonender, da die Mutterpflanze sich schnell wieder erholt.

  1. Nehme die Mutterpflanze aus ihrem Topf und entferne das Substrat von dem Wurzelballen
  2. Teile den Wurzelballen mit einem scharfen und sterilen Messer in drei bis vier gleich große Teile. Wenn du möchtest kannst du an dieser Stelle die Wunden mit Wundverschlussmittel behandeln
  3. Die neuen Wurzelballen in frisches Substrat geben und die nächsten Wochen konstant feucht halten

Nach einem Monat kannst du deine neuen Goldfedern genau wie die Mutterpflanze pflegen. Auch hier solltest du dieses Jahr nicht mehr düngen.

Mögliche Schädlinge, Krankheiten und Pflegefehler der Glücksfeder 

In ihrer Heimat gibt es für die Zamioculcas nur wenige Schädlinge. Kultivierte Pflanzen sind anfälliger für Läuse und Krankheiten. Besonders in den Wintermonaten ist ein Befall nicht ausgeschlossen und du solltest deiner Glücksfeder beim Pflegen ein besonderes Augenmerk auf Veränderungen schenken.

Besonders Spinnmilben treten häufig auf. Siehst du einen Befall, ist es eine erste Maßnahme, die Schädlinge vorsichtig abzuwaschen. Weitergehende Schritte ist der Einsatz von Raubmilben oder Insektiziden, die im Fachhandel erhältlich sind.

Zeigen sich weiße oder gelbe Flecken auf den Blättern, deutet das auf einen Befall von Roter Spinne hin. Die Blätter verlieren nach und nach ihre grüne Farbe und werden braun. Zur Behandlung können hier ebenfalls Raubmilben eingesetzt werden.

Zur Vorbeugung gegen Schädlingsbefall hilft eine gute Pflege der Glücksfeder und eine regelmäßige Kontrolle des Zustands. Regelmäßiges abduschen der Blätter kann eine einen möglichen Schädlingsbefall schon im Frühstadium einfach von den Blättern waschen und entfernt regelmäßig den Staub.

Krankheitssymptome treten meist auf, wenn die Pflege der Glücksfeder nicht optimal war. Gelbe Blätter sind ein sicheres Anzeichen für Staunässe. Erste Hilfe biete das oben beschriebene Umtopfen. Trockene braune Blätter und eingefallene Wasserspeier sind ein Anzeichen für eine dringende Wasserzufuhr. Mehr Krankheiten sind für die Zimmerpflanze bisher nicht bekannt.

 

Ist deine Pflanze von Schädlingen befallen solltest du versuchen mit Hausmitteln gegen sie vorzugehen.

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Wir beantworten Eure Fragen

  • Ist die Pilea giftig?

    Die Pilea gilt als nicht giftig. Dennoch sollte man sie nicht verzehren.

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