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Efeutute

Scindapsus

Arten

Am bekanntesten:
Epipremnum pinnatum

Standort

Heller Standort, keine pralle Sonne
Optimal 20 Grad Celsius

Blütezeit

Bei Zimmerpflanzen sehr selten

Giftig

Alle Teile der Pflanze sind giftig.

Größe

Bis zu 2 Meter hoch an Kletterhilfen

Gießen

Die Efeutute verträgt keine Staunässe.
Substrat sollte immer leicht feucht sein.

Heimat

In Wäldern Asiens, pazifischer Inseln und Australiens

Die Efeututen sind ganz besondere Pflanzen. Mit ihren einzigartigen Blattformem bestechen sie sehr. Wir zeigen dir wie du deine Efeutute pflegen solltest und wie du sie richtig in Szene setzt!

 

Herkunft der Efeutute

Ursprünglich stammt die Efeutute aus Australien, den pazifischen Inseln und Südostasien. Dort ist sie oftmals sehr verwildert und an Hängen zu finden.

Mit der Zeit gelangte sie nach Europa. Hierzulande ist sie bei uns besonders beliebt als Zierpflanze für den Garten oder in Zimmern. Auch für Anfänger eignet sich die Efeutute sehr gut, da sie extrem pflegeleicht ist.

 

Aussehen und Erkennungsmerkmale

Bei der Efeutute handelt es sich um eine sehr dicht bewachsene Pflanze. Wird die Efeutute nicht gestutzt, kann sie sogar Triebe von bis zu zehn Metern erreichen. Deswegen gilt sie auch als Kletterpflanze und wird daher gerne als Hängepflanze verwendet.

Die Blätter der Efeututen

Besonders bekannt ist die Efeutute für ihre Blätter, die in Form eines Herzens wachsen. Die immergrünen Blätter erscheinen in kräftigen Grüntönen. Die Blätter haben des Weiteren oftmals eine Musterung, die in weißen, gelben oder cremefarbenen Musterungen auftritt.

 

Die Blätter der Efeutute enthalten übrigens Calciumoxalat. Calciumoxalat kann die Schleimhäute reizen sowie allergische Reaktionen auf der Haut auslösen. Aus diesem Grund sollte eine Verträglichkeit mit der Pflanze getestet werden, bevor sie direkt in Wohnräume einzieht.

 

Die Blüte

In der Natur bildet die Exotin Blüten, die sehr der Calla ähneln. Sie bestehen aus einem Kolben und den Blütenblättern. Diese Blütn sich jedoch vergleichsweise unauffällig.

Als Zimmerpflanze bilden sich jedoch keine Blüten. Dies liegt nicht zuletzt an der Umgebungstemperatur sowie den Lichtverhältnissen.

Welchen Standort bevorzugt die Efeutute?

Der richtige Standort ist nicht umentscheidend über das Wohlempfinden deiner Zimmerpflanze. Eine Efeutute bevorzugt vor allem angenehme Temperaturen. Am wohlsten fühlt sie sich bei Zimmertemperaturen um die 20 Grad. Da sie ebenfalls nicht winterhart ist, sollte sie auch im Winter warmgehalten werden.

Am besten geeignet sind Standorte ohne zu starke Sonneneinstrahlung, die aber dennoch genügend Tageslicht bieten. Wer sich ein besonders schönes Blattmuster bei seiner Efeutute wünscht, der sollte sie tagsüber auch gerne sehr sonnig stellen, da sich das Blattmuster größtenteils durch den Lichteinfall bildet.

Gleichzeitig sollten die Räumlichkeiten, in der die Efeutute hauptsächlich steht auch genügend Luftfeuchtigkeit bieten, da sie ansonsten zum Austrocknen neigt.

Ist der Standort zu dunkel, äußert sich dies mit dunklen Flecken auf den Blättern der Pflanze.

 

Welches Substrat eignet sich zum Pflanzen?

Die Efeutute ist glücklicherweise sehr pflegeleicht, was ihre Bedingungen angeht. Daher bedarf es keines speziellen Substrats. Sie fühlt sich in ganz normaler Blumenerde sehr wohl.

Auch Hydrokultur eignet sich gut zum Pflanzen, da sich die Efeutute auch in Blähton gut anpassen kann.

Wie oft muss die Efeutute gegossen werden?

Die Efeutute eignet sich besonders hervorragend für Leute, die beruflich oder privat öfters unterwegs sind oder für Menschen, die es öfters gerne vergessen ihre Zimmerpflanzen zu gießen.

Die Pflanze kann nämlich gut damit leben, wenn sie zeitweise keine Feuchtigkeit bekommt. In den wärmeren Sommermonaten sollte die Pflanze immer eine leichte Feuchtigkeit aufweisen.

Sobald es draußen kühler wird, kann die Wasserversorgung reduziert werden, da die Pflanze im Winter weniger Feuchtigkeit benötigt.

Auf keinen Fall sollte die Pflanze übergossen werden, damit sie mehrere Tage ohne Feuchtigkeit überbrücken kann. In diesem Fall kann es passieren, dass die Wurzeln der Pflanze durch das Übermaß an Feuchtigkeit faulen und die Pflanze somit abstirbt.

Um die Luftfeuchtigkeit zu halten genügt es, wenn die Pflanze zwischendurch mit Wasser eingesprüht wird.

 

Sollte die Efeutute gedüngt werden?

Im Grunde genommen muss die Efeutute nicht gedüngt werden, was sie besonders für Anfänger der Pflanzenpflege zu einem guten Partner macht.

Um die Pflanze aber besonders prachtvoll wachsen zu lassen, kann in den Wachstumsmonaten Dünger zugeführt werden.

Die Wachstumszeit der Efeutute beginnt Mitte/Ende März und kann sich bis Ende August ziehen. Zum Düngen sollte spezieller Dünger*, der extra auf Blattpflanzen spezialisiert ist, verwendet werden. Es reicht, wenn der Dünger alle zwei Wochen zugeführt wird. Außerhalb der Wachstumsphase sollte das Düngen auf vier bis sechs Wochen gestreckt werden.

 

Wie topf man sie um?

Normalerweise muss die Efeutute nicht umgetopft werden, da die Pflanze problemlos gekürzt werden kann.

Möchte man sie dennoch auswachsen lassen, kann sie etwa alle zwei bis drei Jahre in einen größeren Topf gesetzt werden.

Damit das Umtopfen problemlos funktioniert, sollte die alte benutzte Erde komplett von den Wurzeln entfernt werden. Bei diesem Vorgehen können die Wurzeln auch direkt an den Spitzen geschnitten werden. Anschließend kann die Efeutute direkt in den neuen Topf eingepflanzt werden und benötigt keine weiteren speziellen Behandlungen.

 

Muss die Efeutute geschnitten werden?

Nein, die Efeutute benötigt nicht zwingend regelmäßig einen Schnitt.

Werden die Triebe jedoch auf Dauer zu lang für den Standort, können diese problemlos abgeschnitten oder gekürzt werden. Auch kaputte Blätter können abgeschnitten werden, ohne, dass es der Pflanze schadet. Es ist sogar sehr positiv für die Efeutute, wenn kranke oder beschädigte Teile der Pflanze entfernt werden, damit sie sich besser erholen kann.

Bei dem Schnitt sollte eine scharfe und saubere Klinge verwendet werden. Durch schmutziges Werkzeug kann es zu Infektionen kommen. Bei der Verwendung von Scheren wird die Pflanze häufig an der Schnittstelle gequetscht. Daher sollte ein Messer verwendet werden.

 

Efeutute ohne Flecken

Efeututen gibt es auch ohne Musterungen auf den Blättern.

Kann ich meine Efeutute vermehren?

Die Vermehrung der Efeutute kann entweder durch Triebstecklinge vorgenommen werden oder durch Kopfstecklinge. Die Stecklinge werden einfach in ein Glas Wasser gegeben, wodurch sie anfangen Wurzeln zu bilden. Sind die Wurzeln 2-3 cm lang, werden sie direkt in die Erde gegeben.

Wichtig ist, dass darauf geachtet wird die Erde ausreichend feucht zu halten, damit die frischen Wurzeln gut versorgt sind. Damit die Pflanzen stabil blühen können, kann man sie mit Stäbchen einpflanzen, die ihnen Stabilität bieten.

 

Typische Krankheiten der Efeutute

Eine Efeutute ist sehr anfällig für einen Spinnmilbenbefall oder für Schmierläuse. Die Efeutute zu pflegen ist demnach wichtig, da man so Krankheiten gut vorbeugen kann.

Spinnmilben fühlen sich besonders an trockener warmer Luft sehr wohl, weswegen ein Spinnmilbenbefall vorwiegend in der kühleren Jahreszeit durch die trockene Heizungsluft ausgelöst wird. Um einem Befall vorzubeugen ist es demnach extrem wichtig, dass die Pflanze gut befeuchtet wird. Durch die Luftfeuchtigkeit wird Spinnmilben nämlich ihr Nährboden entzogen.

Einen Befall zu erkennen ist sogar sehr einfach. An den Blättern bilden sich feine weiße Punkte. Gleichzeitig entziehen die Spinnmilben die Nährstoffe aus Blättern, weswegen diese sich hell verfärben und ihre gesunde Farbe verlieren.

Wird ein Befall bekannt, muss die Pflanze sofort von anderen Pflanzen getrennt werden, damit der Befall sich nicht ausbreiten kann. Die Pflanze sollte schnellstmöglich mit klarem Wasser abgespült werden. Um die Spinnmilben abzutöten, sollte die Pflanze einer hohen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt werden. Es gibt im Fachhandel aber auch spezielle Öle, mit der die betroffene Efeutute eingesprüht werden kann. Die Öle entziehen den Spinnmilben ihren Sauerstoff, sodass sie sterben.

Schmierläuse saugen die Nährstoffe aus der Pflanze. Einen Befall erkennt man meistens erst, wenn die Pflanze bereits geschädigt ist. Dann heißt es ebenfalls, dass schnell gehandelt werden muss, da die Pflanze sonst abstirbt. Den Befall erkennt man vor allem an den weißen Flusen, die sich auf der Pflanze bilden.

Die Pflanze sollte gründlich abgewaschen werden, damit die Schmierläuse entfernt sind. Anschließend sollte sie mit einem Schädlingsspray behandelt werden. Abgetötet können die Larven auch mit Alkohol oder einer Mischung aus Spiritus und Kernseife.

Hast du mit den oben genannten Methoden keinen Erfolg solltest du zu Pestiziden greifen. Wir empfehlen COMPO Triathlon Universal Insekten-frei AF*.

 

Welche Fehler werden oft bei der Pflege gemacht?

Die Efeutute zu pflegen ist relativ simpel, wenn man ein paar Dinge beachtet. Oftmals werden die Efeututen mit zu viel Wasser versorgt. Doch eine Überwässerung führt zu einem Faulen der Wurzeln und kann nur durch vollständiges Trocknen und umtopfen der Pflanze behoben werden.

Auch ein zu kalkhaltiges Wasser kann die Pflanze schädigen. Um besonders sicher zu gehen, sollte das Wasser zum Gießen vorher entkalkt werden.

Es sollte ebenfalls auf eine qualitative Erde geachtet werden, da die Pflanze ansonsten einen Nährstoffmangel erleidet. Oftmals ist die Raumluft im Winter zu trocken und man vergisst die Luftfeuchtigkeit für die Pflanze zu erhalten. Doch fehlende Feuchtigkeit lockt schnell Schädlinge an.

Viele Menschen denken, dass die Efeutute in dunklen Räumen am besten gedeihen kann. Jedoch verfärben sich die Blätter der Efeutute sehr dunkel, da sie Tageslicht zum Wachsen benötigt. Zu sonnige Standorte lassen die Blätter jedoch verblassen.

Wir beantworten Eure Fragen

  • Welchen Dünger sollte für die Efeutute verwendet werden?

    Am besten verwendest du normalen Flüssigdünger für grünpflanzen. Richte dich nach den Angeben auf der Verpackung des Düngers. Im Winter solltest du die Menge des Düngers reduzieren.

  • Ist die Efeutute giftig?

    Die Blätter und der Saft der Efeutute enthalten Calciumoxalat. Dieses reizt die Schleimhäute und kann allergische Reaktionen hervorrufen. Daher werden Efeututen als leicht giftig eingestuft.

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