Alocasia zebrina pflegen



In diesem Beitrag erfährst du alles über die Pflege der Alocasia zebrina. Zwar zählt sie zu den anspruchsvolleren Zimmerpflanzen aber mit diesem Guide wirst du Alocasia zebrina pflegen können wie ein Profi!

Alocasia zebrina header
© Cathy – stock.adobe.com


Herkunft von Alocasia zebrina

Die Alokasie stammt aus den Tropen Südostasiens. Sie ist dort in den tropischen und subtropischen Wäldern zu finden.

Am häufigsten findet man Alocasia zebrina auf den Philippinen. Dort wurde sie auch das erste Mal entdeckt.

Sie zählt zu der Gattung der Pfeilblattgewächse (Alocasia). Somit gehört sie auch automatisch zu der Familie der Aronstabgewächse (Araceae).

Die Alocasia hat viele Namen. Die häufigsten sind Pfeilblatt, Taro oder auch Riesen-Taro und Elefantenohr.


Aussehen und Erkennungsmerkmale

Wie viele anderen Alokasien hat Alocasia zebrina keinen Stamm. Sie hat viele Stängel. Diese sind mit einem zebraartigen Muster verziert. Daher stammt auch ihr Name zebrina.

Durch ihre langen Stängel erreicht sie Höhen von bis zu 1,5 Metern. Am Ende eines jeden Stängels sitzt ein einzelnes Blatt. Diese Blätter können Längen von bis zu 40 cm erreichen. Die immergrünen Blätter sind pfeil- oder herzförmig.

Aufgrund der Kombination der einzigartigen Stängel und den riesigen Blättern zählt die Alokasie zu den beliebtesten Blattschmuckpflanzen.

Blüte

Die Blüte entwickelt sich in Zimmerkultur nur unter den besten Bedingungen. Oft vergehen Jahre bis sich eine Blüte bildet.

Die weiße Blüte ist wie die der meisten Aronstabgewächse aufgebaut. Das bedeutet, dass sie aus einem Blütenstiel besteht, an welchem ein Kolben sitzt.

Dieser Kolben ist von einem einzigen Hochblatt umschlossen. Tritt die Blüte ein so öffnet sich das Hochblatt und der Kolben tritt zum Vorschein.

Die Blüte kann sich nicht selbst bestäuben. Da die Blüten aber eingeschlechtlich sind, kannst du die Blüte durch eine zweite Alokasie bestäuben.

Wenn du möchtest, dass deine Zimmerpflanze mehr Energie in ihre Blätter steckt, kannst du die Blüte auch entfernen.

Frucht

Wurde die Alokasie erfolgreich befruchtet so bildet sich aus der Blüte eine Beere. Diese Beere ist nicht zum Verzehr geeignet. Du kannst sie jedoch für die Vermehrung nutzen!



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Der perfekte Standort für deine Alocasia zebrina 

Die Exotin verträgt kein direktes Sonnenlicht. Stelle sie daher hell bis halbschattig. Für ein volles Wachstum braucht sie mindestens 5 Stunden Licht am Tag.

Daher ist es besonders im Winter wichtig sie an einen hellen Standort zu stellen.

Bei einer normalen Zimmertemperatur von 19 °C bis 23 °C fühlt sie sich sehr wohl.

Bestes Wachstum erreichst du bei einer hohen Luftfeuchtigkeit. Dies ist auch der Grund, weshalb du sie nicht in die Nähe von Heizkörpern stellen solltest. Bei zu trockener Luft leiden ihre Blätter sehr.

Auch Zugluft macht ihr zu schaffen.

Wer möchte, kann sie in den warmen Monaten auch nach draußen stellen. Dies geht ab einer Temperatur von 18°C. Wichtig ist es die Pflanze erst an das Licht zu gewöhnen.

Daher sollte sie zunächst in den Halbschatten gestellt werden. Draußen sollte ihr Standort sie vor Wind und Regen schützen.

Tipp: Für ein gleichmäßiges Wachstum kannst du die Zimmerpflanze in regelmäßigen Abständen drehen.



Alocasia zebrina überwintern

Wenn du deine Alocasia zebrina überwinterst, ist es wichtig sie hell zu stellen. In dieser Zeit darf sie auch direktes Sonnenlicht abbekommen. Da sie in der Winterzeit ruht, ist ihr Stoffwechsel entschleunigt.

Sie braucht also weniger Wasser und Nährstoffe. Deshalb sollte man das Düngen in dieser Zeit pausieren.

Zwar nimmt die Pflanze erst ab 5 °C ernsthaft Schäden aber die Temperatur sollte dennoch nicht unter 17 °C fallen.

Keine Sorge, wenn die Blätter über den Winter absterben. Dies passiert gelegentlich. Im Frühling wird sie aber erneut durchtreiben.


Alocasia zebrina im Zusammenleben mit Kindern und Haustieren

Der Saft des Pfeilblatts ist giftig. Bei Menschen reizt er die Haut und Schleimhäute. Bei Haustieren hingegen kann es zu Erbrechen, Durchfall und weiteren Vergiftungserscheinungen kommen.

Daher sollte die Pflanze an einen für Haustiere und Kinder unerreichbaren Ort gestellt werden.

Hat dein Haustier oder Kind ein Teil der Pflanze verzehrt solltest du einen Arzt aufsuchen.

Funfact: Obwohl Alokasien giftig sind gelten sie in vielen asiatischen Ländern als Delikatesse. Je nach Art werden ihre Wurzeln oder auch Stiele und Blätter gekocht und danach als Beilage oder Paste verzehrt.


Alocasia zebrina pflegen
Die Sommermonate darf Alocasia zebrina in Freien verbringen!​ (Bild: © Chatchai – stock.adobe.com)

Eine Alocasia zebrina gießen

Der Blattstiel der Zebrina ist sukkulenten-artig. In ihm speichert die Zimmerpflanze Wasser. Wasser braucht sie verhältnismäßig viel, da sie über ihre Blätter einiges an Feuchtigkeit verliert.

Wichtig ist es den Spagat zwischen zu wenig und zu viel Gießen zu schaffen.

Gegossen wird immer mit kalkarmem, lauwarmem Wasser. Auf kaltes Wasser reagiert sie empfindlich. Das Substrat sollte nach Möglichkeit gleichmäßig feucht gehalten werden.

Wer möchte, kann aber auch das Substrat zwischen dem Gießen antrocknen lassen. Jedoch sollte der Wurzelballen nie ganz austrocknen.

Mit Hilfe der Fingerprobe findest du heraus, wann du wieder gießen solltest. Stecke einfach deinen Finger in das Substrat. Fühlt es sich feucht-kühl an und Substrat bleibt an deinem Finger hängen musst du noch nicht gießen.

Staunässe sollte unbedingt vermieden werden, denn die wenig ausgebildeten Wurzeln nehmen schnell Schaden.

Wer seiner Alocasia etwas Gutes tun möchte erhöht mit einem Luftbefeuchter die Luftfeuchtigkeit. Besprühen der Pflanze erhöht die Luftfeuchtigkeit nicht, kann aber Schädlinge vorbeugen.


Düngen einer Alocasia zebrina

Wenn das Substrat ausreichend Nährstoffe bietet ist ein Düngen nicht notwendig. Ist das Substrat jedoch älter als ein Jahr sollte das Wachstum durch regelmäßige Düngergaben unterstützt werden.

Hierfür ist ein hochwertiger Grünpflanzendünger* bestens geeignet. Gedüngt wird alle zwei bis vier Wochen. Im Winter und nach dem Umtopfen wird das Düngen gestoppt.


Substrat

Das Substrat sollte eine gewisse Struktur und eine gute Drainage bieten. Leicht saures Substrat fördert die Nährstoffaufnahme der Wurzeln. Nährstoffreiches Substrat unterstützt das schnelle Wachstum der Alocasia.

Diese Eigenschaften verbindet Palmen- und Grünpflanzenerde* am besten. Wer die Drainage verbessern möchte, kann dem Substrat Sand untermischen.

Die Alokasie eignet sich übrigens auch für die Hydrokultur!


Alocasia zebrina Blätter
Das Pfeilblatt ist besonders wegen den herz- bis pfeilförmigen Blättern beliebt.​ (Bild: @janggle_space – unsplash.com)

Alocasia zebrina umtopfen

Ein Pfeilblatt sollte alle zwei bis drei Jahre umgetopft werden. Alternativ kann man sie auch umtopfen, sobald man merkt, dass das Substrat vollständig durchwurzelt ist.

Die beste Zeit zum Umtopfen ist das Frühjahr, kurz vor der Wachstumsphase.

Beim Umtopfen entfernst du zunächst die Pflanze vorsichtig aus ihrem aktuellen Gefäß. Danach löst du vorsichtig das alte Substrat von dem Wurzelballen.

Gebe nun eine Schicht Blähton in ein Gefäß, welches etwas größer ist als das Vorherige. Der Blähton* unterstützt die Drainage.

Als Nächstes folgt eine Schicht Substrat. Gebe nun die Pflanze in das Gefäß und fülle den Rest mit Substrat auf. Jetzt nur noch angießen und es ist geschafft!

Nun solltest du 3 – 6 Monate auf das Düngen verzichten.


Schneiden der Alocasia zebrina

Das Pfeilblatt brauch keinen Formschnitt. Tote und gelbe Blätter können jedoch jederzeit abgeschnitten werden.

Kranke Blätter sollten immer schnellstmöglich entfernt werden. So verhinderst du, dass die Krankheit sich weiter ausbreitet.

Beim Schnitt solltest du immer sauberes und scharfes Werkzeug verwenden. So beugst du Infektionen und Quetschungen vor! Lasse 5-7 cm Abstand zur Basis der Zimmerpflanze.

Trage beim Schneiden immer Handschuhe. Der Saft von Alocasia zebrina reizt die Haut und Schleimhäute.


Beliebte Alocasia-Arten

Insgesamt sind über 79 Alocasia-Arten bekannt. Nur wenige davon sind bei uns zu erwerben. Die beliebtesten Arten habe ich dir hier einmal aufgelistet:

  • Alocasia macrorrhiza
  • Alocasia wentii
  • Alocasia Lauterbacchiana
  • Alocasia polly
  • Alocasia calidora


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(Bild: @feeypflanzen – unsplash.com)

Alocasia zebrina vermehren

Wer seine Alokasie vermehren möchte hat verschiedenste Möglichkeiten dies zu tun.

Vermehrung durch die Beere

Wenn du das Glück hattest, dass eine deiner Alokasien-Pflanzen eine Beere ausgebildet hat kannst du diese verwenden um ein neues Exemplar dieser Pflanze heranzuziehen.

Entnehme der reifen Beere ihre Samen und folge dann der Anleitung zur Vermehrung durch Samen.

Vermehrung durch Samen

Wenn du Samen einer Alocasia online bestellst solltest du möglichst zeitnah mit dem Keimungsprozess beginnen. Die Aussaat ist das ganze Jahr über möglich.

Zunächst solltest du die Samen mit Wasserhahn-heißen Wasser übergießen. Danach werden sie für zwei Tage in zimmerwarmes Wasser gelegt. In dieser Zeit saugen sich die Samen voll Wasser, was die Keimquote erhöht.

Nun werden die Samen auf Anzuchterde* gegeben. Wer möchte, kann der Erde auch Sand beimischen. Dies verbessert die Drainage und lässt etwas Luft an die frisch gekeimten Wurzeln.

Ab diesem Zeitpunkt gilt es das Substrat gleichmäßig feucht zu halten. Wird das Substrat zu nass gehen die Samen ein. Es gilt: lieber zu wenig Feuchtigkeit als zu viel! Das Wasser sollte lauwarm und kalkarm sein.

Stelle nun die Samen samt Substrat an einen hellen Ort. Die Temperaturen müssen jetzt konstant zwischen 25 °C und 30 °C liegen.

Dies gelingt dir am besten mit einer Heizmatte* und einem Anzuchtkasten*, welcher die Feuchtigkeit bindet.

Nach 4 – 6 Wochen beginnen die ersten Samen zu keimen. Es ist aber nicht selten der Fall, dass auch nach dieser Zeit weitere Samen keimen. Haben sich die ersten Blätter entwickelt wird die Temperatur auf 18 °C bis 22 °C reduziert.

Nach weiteren 4 – 6 Wochen können die Pflänzchen in eigene Gefäße getopft werden. Von ihrer Pflege unterscheiden sie sich jetzt nicht mehr von den ausgewachsenen Exemplaren.

Vermehrung durch Teilung

Viele Alokasien bilden zwischen ihren Wurzeln ein sogenanntes Rhizom. Im Sommer kannst du dieses Rhizom in mehrere ca. 3 cm lange Stücke zerteilen.

Diese Stücke werden dann auf Anzuchterde* gegeben und leicht angedrückt. Von nun an müssen sie gleichmäßig feucht gehalten werden.

Die Feuchtigkeit bindest du am besten indem du sie mit einer transparenten Folie bedeckst. Noch besser eignet sich ein Anzuchtkasten* für ein solches Vorhaben.

Ein Mal am Tag sollte gelüftet werden, um der Schimmelbildung entgegenzuwirken.

Halte die Temperatur zwischen 21 °C und 25 °C. Bereits nach 4 Wochen bilden sich die ersten Wurzeln. Haben sich dann auch Blätter gebildet kann die Temperatur auf 18 °C bis 25 °C gesenkt werden.

Nach weiteren 4 – 6 Wochen können die Jungpflanzen in eigene Gefäße umgetopft werden.

Vermehrung durch Ableger

Besonders ältere Exemplare der Alocasia zebrina bilden immer wieder mal Ableger aus. Diese kannst du vorzugsweise in der Ruhephase von der Mutterpflanze trennen.

Von ihrer Pflege unterscheiden sie sich nicht von ausgewachsenen Exemplaren. Nach der Trennung solltest du vorerst auf ein Düngen verzichten.

Vermehrung durch Stecklinge

Diese Methode funktioniert nur in sehr wenigen Fällen. Dennoch möchte ich sie dir gerne vorstellen.

Die Idee ist es ein gesundes Blatt von der Mutterpflanze abzuschneiden und dann in einem Glas Wasser oder in Anzuchterde zu bewurzeln. Manch einer schwört hier auf ein Bewurzelungshormon*.

Nach wenigen Wochen soll das Blatt eigene Wurzeln ausgebildet haben. Wird das Blatt in einem Glas Wasser gehalten, so muss das Wasser einmal in der Woche gewechselt werden.

Mir ist es leider noch nie gelungen auf diese Art eine Alocasia zu vermehren.


Alocasia zebrina Musterung Stamm
Die Stängel der Alocasia zebrina sind von einzigartigen Mustern verziert. ​(Bild: © cynoclub – stock.adobe.com)

Krankheiten, Schädlinge und Pflegefehler

In diesem Segment möchte ich mehr auf die Gefahren für deine Zimmerpflanze eingehen und was im Fall einer Krankheit, ein Schädlingsbefall oder von Pflegefehlern zu tun ist!


Krankheiten der Alocasia zebrina

Alocasia zebrina gilt als sehr robust was Krankheiten betrifft. Daher sind diese in den meisten Fällen kein Problem. Entdeckst du ein krankes Blatt so solltest du dieses entfernen, damit die Krankheit sich nicht weiter ausbreitet.


Schädlinge einer Alocasia zebrina

Auch bei Schädlingen ist die Alocasie sehr widerstandsfähig. Nur Wollläuse befallen ihr ab und an. Besonders gerne in den Wintermonaten, wenn die Luft trockener ist. Sie sitzen gerne an den Blattachseln der Blätter.

Du erkennst sie an ihren hellen mit Wachs bedeckten Fäden, welche sie zum Schutz tragen. 

Entdeckst du eine Wolllaus gilt es schnell zu handeln, denn sie verschont keinen Teil deiner Pflanze. Besteht bereits ein größerer Befall, empfehle ich zu einem passenden Pestizid* zu greifen.


Pflegefehler einer Alocasia zebrina

Alocasia zebrina bekommt gelbe Blätter

Bekommt deine Alokasie gelbe Blätter kann dies folgende Gründe haben:

  • Zu wenig Licht: Stelle deine Pflanze heller
  • Nährstoffmangel oder altes Substrat: Verwende einen Dünger und erneuere das Substrat
  • Zu viel Wasser: halte die Erde feucht, aber nicht nass
  • Zu wenig Wasser: Vertrocknen die Blätter zusätzlich hat die Pflanze zu wenig Wasser
  • Zu kalter Standort: Im Winter sollte die Temperatur zwischen 17 °C – 21 °C liegen. Sonst zwischen 19 °C – 25 °C
  • Zugluft: Alocasia zebrina verträgt keine Zugluft. Daher sollte sie nicht in der Nähe von Türen stehen.

Blätter hängen und Stile sind schlaff

Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Zimmerpflanze zu wenig Wasser zur Verfügung hat. Das Substrat sollte stets leicht feucht sein und der Wurzelballen darf zu keinem Zeitpunkt ganz austrocknen.

Blätter bekommen gelbbraune Blattränder

Bekommen deine Blätter einen gelbbraunen Rand ist dies ein Anzeichen für Wurzelfäule. Diese entsteht, wenn die Pflanze lange nass steht und Wasser im Topf nicht ablaufen kann.

In diesem Fall solltest du umgehend handeln. Topfe deine Alokasie in frisches Substrat und achte auf eine gute Drainage. In Zukunft solltest du sie etwas weniger gießen.

Sind diese Ränder hingegen an unteren Blättern, ist dies nicht weiter schlimm während des Wachstums sterben die untersten Blätter regelmäßig ab.

Alocasia zebrina hat braune Blattspitzen

In diesem Fall ist die Luftfeuchtigkeit vermutlich zu gering. Versuche sie durch einen Luftbefeuchter zu erhöhen. Ein weiterer Grund kann sein, dass sie zu viel Wasser bekommt.

Braune Flecken auf dem Blatt

Dies ist Sonnenbrand. Er entsteht, wenn die Blätter zu lange direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Alocasia zebrina sollte zwar hell stehen, jedoch nicht in der prallen Sonne.

Alocasia zebrina bekommt lange, dünne und helle Stiele

Bekommt deine Alokasie lange und dünne Stiele handelt es sich um Geilwuchs. Dies ist ein Versuch, der Pflanze an mehr Licht zu gelangen.

Kurz gesagt, deine Alokasie steht zu dunkel und du solltest sie an einen helleren Standort platzieren.


Ich beantworte eure Fragen! 

Wieso tropfen die Blätter der Alocasia zebrina?

Besonders morgens gibt die Pflanze Wasser über ihre Blattränder ab.
Dies nennt man Guttation. Das Wasser wird abgegeben, damit trotz Wassersättigung der Transport von Nährstoffen in die Blätter gewährleistet ist.
Durch den enthaltenen Zucker und andere Mineralstoffe kleben die angetrockneten Tropfen häufig.

Wieso sterben die Blätter von Alocasia zebrina ab?

Im Winter ist es normal, dass teils der ganze Teil der Pflanze über den Substrat abstirbt.  Im Frühjahr treibt  jedoch wieder wie gewohnt aus.
Alte Blätter sterben während des Wachstums ab und werden durch junge Blätter ersetzt.

Ist die Alocasia zebrina giftig?

Der Saft der Alocasia zebrina ist giftig. Bei Menschen verursacht er Reizungen der Schleimhaut und der Haut. Bei Verzehr kommt es zu Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen. 
Bei Haustieren wie Katzen und Hunden kann es zu ernsten Vergiftungserscheinungen wie Magenkrämpfe, erhöhter Speichelfluss, Durchfall und Erbrechen kommen. 
Alocasia zebrina sollte daher für Kinder und Haustiere unerreichbar aufgestellt werden. Im Umgang mit der Pflanze sollten Handschuhe getragen werden.


Nicht verpassen!



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Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Guttation
https://en.wikipedia.org/wiki/Alocasia
https://npgsweb.ars-grin.gov/gringlobal/taxon/taxonomydetail?id=2500

Letzte Aktualisierung am 16.10.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Über den Autor

Richard Schmidt

Hey, mein Name ist Richard! Ich schreibe in meiner Freizeit auf dieser Webseite über die Pflege von Zimmerpflanzen. Schon in jungen Jahren haben mich Pflanzen fasziniert. Seitdem habe ich bereits die verschiedensten Zimmerpflanzen bessen. Neben meiner Leidenschaft für Zimmerpflanzen und Bonsai bin ich ein wahrer Sneakerhead.

2 Gedanken zu „Alocasia zebrina pflegen“

  1. Hallo Richard
    Ich bin stolze Besitzerin einer alocasia zebrina.sie wächst wundervoll,ist schon riesig.steht im Wintergarten.ich besprühen sie jeden Morgen.
    Jetzt das problem:alle Blätter bekommen braune Ränder.
    Ich habe sie in lechuza gesetzt.kann das das Problem sein? Wie ich gelesen hab,mag sie keine nassen Füsse?!
    Was soll ich tun?
    Vielen Dank u gruss aus Berlin
    Maja schulze

    Antworten
    • Hey Maja,
      das stimmt. Wenn die Wurzeln länger im Wasser stehen neigen sie zur Wurzelfäule. Daher wird generell ein Substrat genommen, welches eher wenig Wasser hält.

      Die von dir beschriebenen braunen Blattränder sind für gewöhnlich jedoch Anzeichen für eine Unterwässerung oder zu viel direktes Sonnenlicht.

      Im Bestfall wird die Alokasie etwa ein Mal in der Woche durchdringend gegossen. Überschüssiges Wasser wird nach dem Gießen einfach weggeschüttet. Ich habe leider noch keine Alokasie in reinem Tongranulat gehalten. Daher kann ich dir hierzu wenig Tipps geben.

      Eine weitere Ursache kann aber auch die Luftfeuchtigkeit sein. Bei einer Luftfeuchtigkeit um die 60 % fühlt sich die Zebrina am wohlsten. Wenn es also nicht an der Sonne oder dem Gießen lag empfehle ich dir die Luftfeuchtigkeit zu messen und gegebenenfalls zu erhöhen. Das Besprühen am Morgen ist hierfür schon ein Schritt in die richtige Richtung. Leider erhöht es die Luftfeuchtigkeit nur temporär und sehr lokal. Daher eignet sich das Besprühen eher für die Reinigung der Blätter.

      Um die Luftfeuchtigkeit effektiv zu erhöhen kannst du Schalen mit Wasser im Wintergarten platzieren oder einen Luftbefeuchter einsetzen. Einen Beitrag über Luftbefeuchter findest du hier: Luftbefeuchter für Pflanzen.

      Achte bei der Erhöhung der Luftfeuchtigkeit unbedingt auf Schimmel. Je höher die Luftfeuchtigkeit wird um so leichter bildet er sich!

      Ich hoffe mit den Tipps geht es deiner Alocasia zebrina schon bald besser!

      Beste Grüße aus dem Westerwald
      Richard

      Antworten

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